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18 - 02 - 2019
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Kreisjugendfeuerwehr
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AUFRUF


Der Kreisfeuerwehrverband Mansfeld-Südharz e. V. startet eine Mitgliedergewinnungskampagne für die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis. Effektive Werbung auf den Heckflächen von 5 Linienbussen der Verkehrsgesellschaft Südharz mbH (VGS) soll landkreisweit zur Mitarbeit, ob in der Jugendfeuerwehr oder der Einsatzabteilung, aufgerufen werden. Gespräche mit der VGS sind bereits erfolgt. Dankenderweise haben sich die Firma Bluhm aus Eisleben und auch der Landkreis Mansfeld-Südharz bereit erklärt, uns bei der Umsetzung zu unterstützen.Die demografische Entwicklung macht vor den Feuerwehren nicht halt. Hier gilt es, frühzeitig gegenzusteuern und Maßnahmen zu entwickeln, die auch in Zukunft den Bestand der Feuerwehren und der Einsatzkräfte sichern.

 

 
Packen wir`s an, und zwar gemeinsam - macht mit!!!

 

Tragen wir unsere Motivation nach außen! Es sind nicht die Bequemsten, nicht die Langsamsten und nicht die Leisetreter, die den Weg zur Feuerwehr finden. Feuerwehrmann oder –frau zu sein, heißt auch, sich freiwillig in der eigenen Freizeit zu engagieren, anderen in der Not zu helfen – auch mitten in der Nacht und bei jedem Wetter.
Feuerwehrtätigkeit ist packend und bedeutet weit mehr als Brände löschen: vom Auffahrunfall auf der Autobahn bis hin zum Gefahrgutalarm – langweilig ist es in der Feuerwehr nicht. Und: die Gemeinschaft in der Freiwilligen Feuerwehr wird bei den Kameradinnen und Kameraden groß geschrieben!
 
Daher der Aufruf an alle Feuerwehren im Landkreis, an alle Kameradinnen und Kameraden sowie Jugendliche und Kinder aus unseren Kinder- und Jugendfeuerwehren, sich an der Aktion zu beteiligen.

 

Was benötigen wir?
 
Bilder, Motive, die zeigen und deutlich machen, wie wir uns für das Wohl unserer Mitmenschen engagieren.
 
Slogans, die zum Ehrenamt anregen oder widerspiegeln, was passiert, wenn zu wenig Mitbürger das Ehrenamt ausüben.
 
……………………
 
 
Berichtet uns von Euren Ideen und sendet uns bis spätestens 30.05.2015 die Darstellung der Aktion in Wort und Bild an die E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an:



Kreisfeuerwehrverband Mansfeld-Südharz e.V.
Geschäftsstelle Sangerhausen
Stichwort: Mitgliedergewinnung
Schartweg 7
06526 Sangerhausen

 

 

 

Am 20.04.2015 fand im Rahmen der Vorstandssitzung ein Fototermin statt. Nachfolgendes Foto präsentiert den Vorstand unseres Verbandes.

 

Vorstand

Am 2. April 2015 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Hettstedt eine neue Drehleiter der Firma Iveco Magirus.
Eine Neuanschaffung der Drehleiter wurde notwendig da die "Alte" nach 37 Jahren im Einsatz so langsam nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprach und auch nicht mehr zuverlässig arbeitete. Also musste Ersatz beschafft werden, nach dem die Ausschreibung beendet war, begann die Planung mit der Firma Iveco Magirus eine für die Stadt Hettstedt geeignete Drehleiter zu bauen, welche ohne Fördermittel finanziert wurde.
 

Nach ca. 6 monatiger Bauzeit fuhren am 30.03.2015 4 Kameraden der Feuerwehr nach Ulm ins Werk um dort eine Einweisung in das Fahrzeug zu erhalten. Am 02.04.2015 war es den soweit die Kameraden konnten sich mit der "neuen" auf den Weg in Heimat machen. Wo Sie dann Abends gegen 18 Uhr nach ca. 8-stündiger Fahrt eintrafen.

 

Die Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr hatte einen "kleinen Empfang" vorbereitet und überraschten damit die Kameraden. Videos und Bilder findet man auch auf den Facebook-Seiten der Feuerwehr Hettstedt und der Jugendfeuerwehr Hettstedt.11088105_858854274190023_1756834703_n.jpg

Für die Ka­me­ra­den, die noch nichts von dem Pro­jekt „Ret­tungs­kar­te“ ge­hört ha­ben, hier noch ein­mal kurz die Vor­ge­schich­te bis hin zum der­zei­ti­gen Sach­stand.
 
Zum En­de des letz­ten Jah­res stell­te der LFV auf seiner Homepage ei­ne Samm­lung von Ret­tungs­kar­ten, - Leit­li­ni­en und – Leit­fä­den. Das Ziel be­stand da­rin, so­viel Ret­tungs­da­ten­blät­ter wie mög­lich an ei­nem Platz zu kon­zen­trie­ren, da­mit un­se­re Feu­er­weh­ren bei Be­darf die­se Da­ten­blät­ter zur Schu­lung und im Ein­satz nut­zen kön­nen.
 
Da auch hier das Su­chen ein­zel­ner Ret­tungs­kar­ten sehr zei­trau­bend war, wand­ten sich die Ka­me­ra­den an den LFV und wir un­ter­hiel­ten uns über die Vor­stel­lun­gen und Wün­sche der Ein­satz­kräf­te.

Die zu lö­sen­de Auf­ga­be war sch­nell klar:

Um hier et­was zu schaf­fen, dass den An­sprüchen ge­recht wird, muss­te Fach­kom­pe­tenz mit ins Boot.

Der LFV frag­te al­so beim IBK, der BF MD und beim MI nach – die Be­reit­schaft zur Zu­sam­men­ar­beit war so­fort da und der LFV be­gann ei­nen Plan ab­zu­ar­bei­ten:

1. Auf­bau ei­ner Da­ten­bank

2. Je­de Ret­tungs­kar­te muss über ei­ne Such­ma­schi­ne ist kür­zes­ter Zeit zu fin­den sein

3. Die Da­ten müs­sen auf je­dem End­ge­rät ab­ruf­bar sein 4. Die Da­ten­bank muss an je­dem Punkt im Land ein­setz­bar sein – al­so es muss­te ei­ne on­li­ne / of­f­li­ne Lö­sung her

5. Die Da­ten­bank muss oh­ne viel Auf­wand be­di­en­bar sein

6. Für die Weh­ren dür­fen kei­ne Kos­ten ent­ste­hen
 
Was hat die Arbeitsgruppe Rettungskarte bereits erreicht:

1. Wir ha­ben ei­ne Ret­tungs­kar­ten – und - Leit­li­ni­en­da­ten­bank die on­li­ne und of­f­li­ne funk­tio­niert

2. Ak­tua­li­sie­run­gen wer­den vom Ad­mi­ni­s­t­ra­tor vor­ge­nom­men und al­le be­tei­lig­ten End­ge­rä­te wer­den au­to­ma­tisch syn­chro­ni­siert.

3. Das Pro­gramm kann auf al­len Ge­rä­ten und mit al­len Be­triebs­sys­te­men ge­nutzt wer­den

Was fin­det der Nut­zer in die­ser Da­ten­bank:

1. Ein Vo­lu­men von 2 GB mit 1.636 Da­tei­en

2. Ret­tungs­kar­ten -, Leit­li­ni­en -, Leit­fä­den -, Hand­bücher von PKW, LKW, BUS, Klein­trans­por­tern und Schie­nen­fahr­zeu­gen der Bun­des­bahn

3. Hy­drau­li­sche und pne­u­ma­ti­sche Ret­tungs­ge­rä­te

4. Ret­tungs­leit­li­ni­en bei der Ret­tung von Per­so­nen aus Fahr­zeu­gen mit al­ter­na­ti­ven An­trie­ben

5. Schu­lungs- und In­for­ma­ti­ons­ma­te­rial für HV, Hy­brid, Was­ser­stoff und Elek­tro­fahr­zeu­ge

6. Ein­satz­leit­fä­den für Ret­tung­s­ein­sät­ze der Feu­er­weh­ren im Be­reich der DB AG

7. Not­fall­plä­ne aus ver­schie­de­nen Be­rei­chen
 
Be­gon­nen mit der Ausgabe von Zugangsdaten wird in den nächs­ten Ta­gen in den Land­k­rei­sen Sten­dal, Bör­de, Je­ri­cho­w­er Land und Mans­feld-Süd­harz. Die Ge­spräche mit dem Lan­des­brand­meis­ter Mi­cha­el Gef­fers, Wal­ter Met­scher, Ma­rio Str­ü­bing, Dirk Bi­sch­off und Roy Rock­mann ha­ben statt­ge­fun­den. Ver­band und Füh­rungs­kräf­te ar­bei­ten al­so Zu­sam­men und ziel­ge­rich­tet.

 

 

Am Dienstag, den 30.03.2015 fegte Orkantief Niklas über den Landkreis und lies die Feuerwehren keine Luft zum Atmen. Rund 80 mal alarmierte die Leitstelle unsere Feuerwehren im Landkreis. Die Zahl der Einsätze ist aber bedeutend höher, da die Feuerwehren teils selbstständig arbeiteten. Viele umgestürzte Bäume und Äste blockierten Gehwege und Fahrbahnen, lose Dachteile und Werbetafeln, die absturzgefährdet waren, mussten gesichert und umgestürzte Bauzäune wieder aufgestellt werden. Selbst einige Ampelanlagen haben den Böen nicht standgehalten und mussten gesichert werden. Zum Glück blieb es nur bei Sachschäden, Personen wurden nicht Verletzt.

Aber es hat sich wieder einmal gezeigt, dass das ehrenamtliche System der Freiwilligen Feuerwehr funktioniert.

Ich möchte mich hier auch bei allen Kameradinnen und Kameraden für den unermüdlichen Einsatz, der Teils über mehrere Stunden hinwegdauerte, bedanken. Dank gilt natürlich auch den Disponenten der Einsatzleitstelle, die bei den sehr hohen Notrufaufkommen einen kühlen Kopf bewahrten.

Roy Rockmann
Verbandsvorsitzender

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