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21 - 10 - 2017
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Kreisjugendfeuerwehr
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Für die Ka­me­ra­den, die noch nichts von dem Pro­jekt „Ret­tungs­kar­te“ ge­hört ha­ben, hier noch ein­mal kurz die Vor­ge­schich­te bis hin zum der­zei­ti­gen Sach­stand.
 
Zum En­de des letz­ten Jah­res stell­te der LFV auf seiner Homepage ei­ne Samm­lung von Ret­tungs­kar­ten, - Leit­li­ni­en und – Leit­fä­den. Das Ziel be­stand da­rin, so­viel Ret­tungs­da­ten­blät­ter wie mög­lich an ei­nem Platz zu kon­zen­trie­ren, da­mit un­se­re Feu­er­weh­ren bei Be­darf die­se Da­ten­blät­ter zur Schu­lung und im Ein­satz nut­zen kön­nen.
 
Da auch hier das Su­chen ein­zel­ner Ret­tungs­kar­ten sehr zei­trau­bend war, wand­ten sich die Ka­me­ra­den an den LFV und wir un­ter­hiel­ten uns über die Vor­stel­lun­gen und Wün­sche der Ein­satz­kräf­te.

Die zu lö­sen­de Auf­ga­be war sch­nell klar:

Um hier et­was zu schaf­fen, dass den An­sprüchen ge­recht wird, muss­te Fach­kom­pe­tenz mit ins Boot.

Der LFV frag­te al­so beim IBK, der BF MD und beim MI nach – die Be­reit­schaft zur Zu­sam­men­ar­beit war so­fort da und der LFV be­gann ei­nen Plan ab­zu­ar­bei­ten:

1. Auf­bau ei­ner Da­ten­bank

2. Je­de Ret­tungs­kar­te muss über ei­ne Such­ma­schi­ne ist kür­zes­ter Zeit zu fin­den sein

3. Die Da­ten müs­sen auf je­dem End­ge­rät ab­ruf­bar sein 4. Die Da­ten­bank muss an je­dem Punkt im Land ein­setz­bar sein – al­so es muss­te ei­ne on­li­ne / of­f­li­ne Lö­sung her

5. Die Da­ten­bank muss oh­ne viel Auf­wand be­di­en­bar sein

6. Für die Weh­ren dür­fen kei­ne Kos­ten ent­ste­hen
 
Was hat die Arbeitsgruppe Rettungskarte bereits erreicht:

1. Wir ha­ben ei­ne Ret­tungs­kar­ten – und - Leit­li­ni­en­da­ten­bank die on­li­ne und of­f­li­ne funk­tio­niert

2. Ak­tua­li­sie­run­gen wer­den vom Ad­mi­ni­s­t­ra­tor vor­ge­nom­men und al­le be­tei­lig­ten End­ge­rä­te wer­den au­to­ma­tisch syn­chro­ni­siert.

3. Das Pro­gramm kann auf al­len Ge­rä­ten und mit al­len Be­triebs­sys­te­men ge­nutzt wer­den

Was fin­det der Nut­zer in die­ser Da­ten­bank:

1. Ein Vo­lu­men von 2 GB mit 1.636 Da­tei­en

2. Ret­tungs­kar­ten -, Leit­li­ni­en -, Leit­fä­den -, Hand­bücher von PKW, LKW, BUS, Klein­trans­por­tern und Schie­nen­fahr­zeu­gen der Bun­des­bahn

3. Hy­drau­li­sche und pne­u­ma­ti­sche Ret­tungs­ge­rä­te

4. Ret­tungs­leit­li­ni­en bei der Ret­tung von Per­so­nen aus Fahr­zeu­gen mit al­ter­na­ti­ven An­trie­ben

5. Schu­lungs- und In­for­ma­ti­ons­ma­te­rial für HV, Hy­brid, Was­ser­stoff und Elek­tro­fahr­zeu­ge

6. Ein­satz­leit­fä­den für Ret­tung­s­ein­sät­ze der Feu­er­weh­ren im Be­reich der DB AG

7. Not­fall­plä­ne aus ver­schie­de­nen Be­rei­chen
 
Be­gon­nen mit der Ausgabe von Zugangsdaten wird in den nächs­ten Ta­gen in den Land­k­rei­sen Sten­dal, Bör­de, Je­ri­cho­w­er Land und Mans­feld-Süd­harz. Die Ge­spräche mit dem Lan­des­brand­meis­ter Mi­cha­el Gef­fers, Wal­ter Met­scher, Ma­rio Str­ü­bing, Dirk Bi­sch­off und Roy Rock­mann ha­ben statt­ge­fun­den. Ver­band und Füh­rungs­kräf­te ar­bei­ten al­so Zu­sam­men und ziel­ge­rich­tet.

 

 

Am Dienstag, den 30.03.2015 fegte Orkantief Niklas über den Landkreis und lies die Feuerwehren keine Luft zum Atmen. Rund 80 mal alarmierte die Leitstelle unsere Feuerwehren im Landkreis. Die Zahl der Einsätze ist aber bedeutend höher, da die Feuerwehren teils selbstständig arbeiteten. Viele umgestürzte Bäume und Äste blockierten Gehwege und Fahrbahnen, lose Dachteile und Werbetafeln, die absturzgefährdet waren, mussten gesichert und umgestürzte Bauzäune wieder aufgestellt werden. Selbst einige Ampelanlagen haben den Böen nicht standgehalten und mussten gesichert werden. Zum Glück blieb es nur bei Sachschäden, Personen wurden nicht Verletzt.

Aber es hat sich wieder einmal gezeigt, dass das ehrenamtliche System der Freiwilligen Feuerwehr funktioniert.

Ich möchte mich hier auch bei allen Kameradinnen und Kameraden für den unermüdlichen Einsatz, der Teils über mehrere Stunden hinwegdauerte, bedanken. Dank gilt natürlich auch den Disponenten der Einsatzleitstelle, die bei den sehr hohen Notrufaufkommen einen kühlen Kopf bewahrten.

Roy Rockmann
Verbandsvorsitzender


Am Abend des 28.03.2015 war ein Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes  bei der Ortsfeuerwehr Schmalzerode zur Jahreshauptversammlung zu Gast.

In einem kleinen feierlichen Rahmen in Anwesenheit eines Vertreters der Stadt Eisleben, Herrn Kubica, dem Gemeindewehrleiter Ramon Friedling und zahlreichen Gästen aus anderen Ortsfeuerwehren, Eigenbetrieben und Politik, nahm Kamerad Marcel Winkler die Ehrungen im Namen des Verbandes vor.

So ehrte er Kameradin Heinemann mit dem Ehrenzeichen des Verbandes für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Ortsfeuerwehr Schmalzerode, ihrer unermüdlichen Arbeit für die Jugendfeuerwehr seit 1990 in Schmalzerode und ihren Einsatz als Mitbegründerin des ehemaligen Kreisfeuerwehrverbandes Mansfelder Land.

Es wurde nachträglich die Frauengruppe der Feuerwehr für Ihr 50-jähriges Bestehen geehrt, welches im letzten Jahr begangen wurde. Natürlich wurde auch an die Jüngsten gedacht. Die Jugendfeuerwehr feierten diesem Jahr Ihr 25-jähriges Bestehen.Er hob in seiner Rede hervor, das Sachsen Anhalt und Brandburg den prozentual größten mit Frauenanteil in den Feuerwehren besitzen.

Bei Mädchen in der Jugendfeuerwehr sind die Sachsen-Anhaltinischen Jugendwehren sogar absolute Spitze in Deutschland.Darauf können wir stolz sein und unseren Frauen und Mädchen nur weiterhin ihren Rücken stärken.
Kamerad Winkler bedankte sich für das Vertrauen, das dem Verband wieder entgegengebracht wird und verdeutlichte allen Mitglieder der Feuerwehr und Gästen, dass der Verband für seine Mitglieder da ist, wenn er gebraucht wird. Doch er erwähnte auch, dass der Verband nur durch eines Leben kann, durch „euch“ die Mitglieder, die aktiven Kräfte im Einsatzdienst, dem Nachwuchs, unseren Jugendfeuerwehren und den Erfahrungsträgern in der Alters- und Ehrenabteilung.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung nutzten die Kameraden/dinnen noch die Zeit um miteinander ins Gespräch zu kommen und verbrachten einen schönen Abend.

 

 

Am 28.03.2015 fand in Aken (Elbe) die 24. Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Sachsen-Anhalt statt. Unser Verband nahm mit 8 Delegierten an der Versammlung teil. Jedoch ist zu erwähnen, dass wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge teilnahmen. Der Landesfeuerwehrwart Michael Kiel sowie sein Stellvertreter Robert Olejnicki haben mit heutigen Datum ihr Amt niedergelegt. Kandidaten für die Neuwahl gab es nicht. Somit ist unsere Landesjugendfeuerwehr nur eingeschränkt arbeitsfähig.
 
 
Wir, der Kreisfeuerwehrverband Mansfeld-Südharz e.V. sowie die Kreisjugendfeuerwehr Mansfeld-Südharz möchten hier nochmals, unseren Dank für die jahrelange gute Arbeit bei der Landesjugendfeuerwehr, dem Kamerad Kiel und Olejnicki aussprechen.
 
 
Besonderer Höhepunkt war die Übergabe eines Rauchdemohaus der Firma BALS an unseren Verband, welches die Landesjugendfeuerwehr mit Unterstützung der Fa. Schäfer (erlöse aus Schäfers Feuerwehrbrot) der ÖSA, LOTTO TOTO sowie dem Ministerium für Inneres und Sport angeschafft werden konnte. Jeder Landkreis erhielt solch ein Rauchdemohaus für die Brandschutzerziehung.
 
 
Hierfür mochte ich mich bei allen beteiligten Firmen und Institutionen im Namen des Vorstandes sowie im Namen der Kreisjugendfeuerwehr recht herzlich bedanken.

 

Roy Rockmann

Verbandsvorsitzender
Am  Abend des 20.03.2015 fand die Verbandsversammlung unseres Verbandes in Röblingen am See statt. Neben den Delegierten aus unseren Feuerwehren konnte Kamerad Thomas Evers, Vorsitzender des KFV Nordhausen e.V. besonders begrüßt werden.
Auf der Agenda stand eine umfangreiche Tagesordnung. Doch zunächst berichtete der Vorsitzende, Roy Rockmann über das Jahr 2014 und gab einen Ausblick für das Jahr 2015. Er dankte nochmals allen beteiligten, die den Kreisfeuerwehrverband, auch in der schweren Zeit unterstützt haben.Er dankte auch allen Kameradinnen und Kameraden, Jugend. - und Kinderfeuerwehrwarten mit ihren Betreuern, den Kameraden in den Alters und Ehrenabteilungen sowie die Musikzüge für ihre geleistete Arbeit.

Im Verlauf der Versammlung wurden zwei Kameraden in den Vorstand nachgewählt. Kameradin Silvia Kola vertritt die Stadt Hettstedt und Kamerad André Scholz die Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land. Somit ist der Vorstand des Verbandes vollständig besetzt.Außerdem Stimmten die Delegierten über den Entwurf der Finanzordnung sowie die neue Jugendordnung ab. Die Finanzordnung sowie die Jugendordnung wurden mit Mehrheit beschlossen.Mit Beschluss der Jugendordnung erlangte die Wahl des Jugendausschuss sowie die Wahl des Kreisjugendfeuerwehrwart Rechtskraft.

Besonderer Höhepunkt der Versammlung war der Tagesordnungspunkt Ehrungen. Kameradin Nadine Gebhardt (FF Mittelhausen) wurde mit der Verdienstnadel und Kamerad Ronald Hahn (FF Allstedt) sowie Kamerad Hagen Schwach (FF Breitungen) mit dem Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes geehrt.

Nach Abarbeitung aller Tagesordnungspunkte sprach der Vorsitzende das Schlusswort und Versammlungsleiter Florian Mydlak schloss die Versammlung.